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Die Tagesfahrt hinterließ viele bleibende Eindrücke

05.09.2018 

Die diesjährige Tagesfahrt der Siedlergemeinschaft Barsinghausen war so stark nachgefragt, daß innerhalb von 48 Std. alle Plätze besetzt waren. Gut organisiert vom Ehepaar Marita und Heinz Schmidt, führte die Reise in diesem Jahr nach Osnabrück. Pünktlich um 7.30 Uhr ging die Fahrt mit dem Bus der Firma Rinder an der Adolf-Grimme-Schule los.

Nach knapp zwei Stunden war das erste Etappenziel erreicht. In Bad Rothenfelde erwartete die Gruppe ein sehr reichhaltiges Frühstücksbuffet im Cafe Strathmann. Gestärkt machte sich die Gruppe anschließend auf den Weg zum Neuen Gradierwerk. Fachkundig wurde der Gruppe die Bedeutung des Gadierwerkes erklärt. 1724 wurde die erste Sole-Quelle im Ort entdeckt. Zunächst wurde die Sole nur zur Salzherstellung gefördert und versiedet. Die großen Gradierwerke dienten als Verdunstungsanlagen, an deren Schwarzdornwänden die Quellsole so lange abgerieselt wurde, bis sich der natürliche Salzgehalt von 5,5 bis sechs Prozent auf bis zu 24Prozent erhöht hatte. Das Werk in Bad Rothenfelde hat eine Länge von 412 m, eine Höhe von 10 m und wurde erbaut in der Zeit von 1818-1824. Das Wort "Gradierwerk" hat seinen Ursprung im damaligen Sprachgebrauch. Vieles, was heute in "Prozent" ausgedrückt wird, bekam die Bezeichnung "Grad" - der Salzgrad wurde am Werk erhöht. In unmittelbarer Nähe der Gradierwerke wird die Luft salzhaltiger, feuchter und staubfreier.

Anschließend ging es weiter nach Osnabrück. Beim freien Aufenthalt in der Mittagszeit hatten alle Gelegenheit, auf dem Marktplatz an einem der vielen Stände sich eine kleine Erfrischung zu gönnen. Unter den Motto "Osnabrück isst gut" präsentierten sich auf dem Marktplatz zahlreiche Stände mit kulinarischen Angeboten. Von hier ging es nun in den Botanischen Garten der Universität Osnabrück. Erläutert wurde den Reisenden die Bedeutung des Gartens. In den Gewächshäusern befinden sich Sammlungen zur Anzucht und für Versuche, ebenso befindet sich hier Saatgut gefährdeter Pflanzen.

Die gesamte Anlage einschl. Regenwaldhaus befindet sich in zwei ehemaligen Steinbrüchen. Die Vielfalt der Pflanzenwelt z.B. aus Nordamerika, den Gebirgen Europas und Asiens wurde ebenso bestaunt wie Arzneipflanzen, Duftplanzen oder Steppenpflanzen,

Ein kurzer Fußmarsch brachte die Gruppe im Anschluss ins Cafe Westerberg. Eine umfangreiche Kaffee- und Kuchentafel erwartete die Siedler und Siedlerinnen.

Mit vielen neuen Eindrücken ging es am frühen Abend auf den Heimweg. Auf der Rückfahrt galt es, in einem Quiz zahlreiche Fragen z.B. zu Osnabrück oder dem Gardierwerk zu beantworten. Alle konnten sich anschließend einen der zahlreichen gespendeten Sachpreise aussuchen.



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